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Immer weniger Schülerinnen und Schüler essen gesund und ausgewogen. Das gemeinsame Frühstück am familiären Küchentisch gerät zum Einzelfall. Spaß, Erlebnis und Dialog bei der "wichtigsten Mahlzeit des Tages" sind für immer weniger Schülerinnen und Schüler Realität.
Eine fundierte Ernährungserziehung bleibt auf der Strecke. Fettreiche Snacks und Süßigkeiten sind Spitzenreiter bei den Kids. Besonders hoch im Kurs stehen süße Getränke. Milch gerät, wie viele andere gesunde Lebensmittel, ins Abseits und damit auch die ausreichende Kalziumversorgung für gesunde Knochen.
Eine Trendwende ist nicht absehbar. Sie kann nur erreicht werden, wenn die maßgeblichen Akteure effektiv kooperieren. Chancen bieten sich ausreichend. Denn gesundes Essverhalten von Kindern und Jugendlichen kann entscheidend geprägt werden, wenn es positiv besetzt wird. Und Erfahrungen aus Projekten vergangener Jahre zeigen, dass Präventionsmaßnahmen erfolgreich sind, wenn sie frühzeitig einsetzen, langfristig implementiert und kontinuierlich durchgeführt werden. Diese Chance bieten Schulen.
Dabei wird Schule zunehmend als Lebensraum begriffen, der auch Verantwortung
für die Ernährung der Schülerinnen und Schüler übernimmt.
Bereits in den 80er Jahren haben die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Europäische Union (EU) und auch der Europa-Rat immer deutlicher die Notwendigkeit erkannt, einen ganzheitlichen Ansatz zur Förderung der Gesundheit junger Menschen zu entwickeln und zugleich die Motivation und die Kompetenzen gesunder
Lebensführung auch für das lehrende und nicht lehrende Personal in den Schulen zu verbessern.
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